Roboter Hände
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Neue Förderrichtlinie „Digitale FortschrittsHubs Gesundheit“

Mit dem veröffentlichten modularen Fördermodul „Medizininformatik“ will das BMBF einen wichtigen Beitrag leisten, um die Chancen der Digitalisierung für die Medizin zu nutzen. Projektskizzzen können bis zum 28. Juli 2020 eingereicht werden!

Das Fördermodul „Digitale FortschrittsHubs Gesundheit“ zahlt auf die Strategie Künstliche Intelligenz der Bundesregierung ein und wird anteilig im Rahmen der dort beschriebenen Anwendungshubs gefördert. Als Leitinitiative ist das Fördermodul zudem in der Digitalstrategie des BMBF verankert. 

Die aktuelle BMBF-Förderung der Medizininformatik fokussiert sich mit dem laufenden Fördermodul „Aufbau- und Vernetzungsphase“ zunächst auf Universitätskliniken

Vor dem Hintergrund der durch das Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelösten Pandemie werden zudem Beiträge zu Infektionsforschung und/oder pandemischer Ausbreitung begrüßt.

 

Wer wird gefördert?

Gefördert werden „Digitale FortschrittsHubs Gesundheit“ in Form von interdisziplinären und sektorübergreifenden Verbünden, in denen verschiedene Partner, beispielsweise Krankenhäuser, Arztpraxen und weitere Gesundheitseinrichtungen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen, insbesondere der IT-Branche oder Krankenkassen an definierten, sektorübergreifenden Forschungsfragen und digitalen Versorgungsansätzen mit einem oder mehreren Datenintegrationszentren der Medizininformatik-Initiative zusammenarbeiten. Ein Datenintegrationszentrum sollte sich in der Regel nicht an mehreren Digitalen FortschrittsHubs beteiligen.

Wer ist antragsberechtigt?

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen, Universitätskliniken, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Einrichtungen und Träger der Gesundheitsversorgung, eingetragene Vereine und Stiftungen sowie Sozialversicherungsträger.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Sinne dieser Förderrichtlinie sind Unternehmen, die die ­Voraussetzungen der KMU-Definition der EU erfüllen.

Einreichungsfrist 

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 28. Juli 2020 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.