Karte mit Stecknadeln
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Verbesserte Förderung für kommunale Wärmepläne

Wärme und Kälteversorgung stellen rund die Hälfte des deutschen Endenergieverbrauches. Ambitionierte Klimaziele können deshalb nur erreicht werden, wenn die Wärmewende gelingt. Kommunen können sich ihre Wärmeplanung jetzt bis zu 100 Prozent fördern lassen.

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Welchen Wärmebedarf werden Städte, Gemeinden und Landkreise zukünftig haben? Wie können sie die Weichen für eine sichere, bezahlbare und klimafreundliche Wärmeversorgung stellen? Diese und weitere Fragen können kommunale Wärmepläne beantworten. Sie sind die Grundlage für die strategische Ausrichtung lokaler Wärmeversorgung und können seit dem 1. November 2022 mit verbesserten Bedingungen bezuschusst werden.

Möglich wird das durch eine Novelle der Kommunalrichtlinie, die als größtes nationales Breitenförderungsprogramm im kommunalen Klimaschutz gilt und unter dem Dach der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) angesiedelt ist. Mit dem neuen Förderschwerpunkt Kommunale Wärmeplanung wird die Erstellung der Wärmepläne durch fachkundige externe Dienstleister unterstützt. Bis zum 31. Dezember 2023 können Kommunen bis zu 90 Prozent Förderung erhalten. Für finanzschwache Antragstellende und solche aus Braunkohlegebieten sind sogar bis zu 100 Prozent Förderung möglich.

Kostenfreies Webinar am 8. Dezember

Infos zu den Fördermöglichkeiten für die Wärmeplanung liefert auch ein kostenfreies Webinar des Service- und Kompetenzzentrums Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) am 8. Dezember 2022. Weitere Informationen dazu gibt es hier.