Foto: Hafen von Königs Wusterhause
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Förderung: Güterverkehr auf Wasser und Schiene

Das BMDV für Verkehr fördert neue Umschlaganlagen für den kombinierten Verkehr (KV). Die Verlagerung des Gütertransports von der Straße auf die umweltfreundlicheren Verkehrsträger Binnenschifffahrt sowie Schiene werden durch den KV unterstützen.

Wer ist Antragsberechtigt?

Berechtigt für einen Antrag sind private Firmen, die keine Eisenbahninfrastruktur-Unternehmen des Bundes sind.

Was wird gefördert?

Investitionen in den Neu- und Ausbau von Umschlaganlagen des KV:

  • Tiefbau: Kabeltiefbau, Leitungslegungen, Wasserversorgung und -entsorgung
  • Erdbau: allgemeiner Erdbau, Bodentausch, Untergrundverbesserung
  • Hochbau: Büroräume, Sozialräume, Ein- und Ausfahrschalter
  • Ausrüstung: Signaltechnik, Beleuchtung, Schallschutz, Tankanlagen, Betriebsfunk
  • Pacht oder Erwerb von Grundstücken
  • Straßenanlagen für den KV
  • Gleisanlagen
  • Umschlageinrichtungen wie Schienenkräne, Auffahrvorrichtungen, Zustellanlagen
  • Einrichtungen für den Horizontalumschlag und Auffahrvorrichtungen für nichtkranbare Sattelauflieger

Art und Höhe der Förderung?

Die Finanzierung der Projekte erfolgt über eine Anteilsfinanzierung. Bis zu 80 Prozent (einschließlich einer Planungspauschale von zehn Prozent) der förderfähigen Investitionsausgaben werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss für den Bau und die Erweiterung von intermodalen Umschlaganlagen gezahlt.

Wie läuft das Antragsverfahren?

Bei der zuständigen Bewilligungsbehörde müssen die erforderlichen Anträge schriftlich eingereicht werden. Diese entscheidet sowohl über den Antrag auf Klärung des Standorts als auch über den Finanzierungsantrag.